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Geschichte

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Vorwort zu Sierning:


Mit der Erwähnung in der Stifterurkunde des Stiftes Kremsmünster 777 durch Herzog Tassilo wurde Sierning, damals noch als "Sirnicha" bezeichnet, zum Leben erweckt. Als sogenannte "Urpfarre" entließ Sierning im Laufe der Geschichte nicht weniger als 28 Tochterpfarren in die Selbständigkeit, darunter fast alle Nachbarpfarreien, alle Steyrer Pfarren und die Pfarren im Steyr- und Ennstal bis Losenstein. Sierning ist allerdings noch älter, was durch Grabungsfunde, alte Römer- und Salzstraßen usw. auch bestätigt wurde.



Die Marktgemeinde Sierning in Oberösterreich

Als größte Kommune im Bezirk Steyr-Land mit über 9100 Einwohnern gilt Sierning seit eh und je als wichtiger zentraler und  regionaler Lebensraum für viele Menschen. Nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die wirtschaftliche und verkehrstechnische Lage spielt dabei eine wichtige Rolle. Trotz seiner Größe - viele "Städte" sind etwas kleiner - gibt es ein reges Leben in vielen Vereinen und Institutionen und, was eigentlich das Zusammenleben erleichtert, in Sierning kann man davon ausgehen, dass man sich untereinander noch kennt, obwohl der Markt aus den zwei großen Ortsteilen Sierninghofen-Neuzeug und Sierning mit eigenen Postleitzahlen besteht. Eine intakte Infrastruktur fördert den Zuwachs an Einwohnern.

Es gibt daher auch trotz der Vielfalt fast alles doppelt in der Gemeinde Sierning. Einige Beispiele gefällig? Im Fußball gibt es da den SV Sierning und den ATSV Neuzeug mit vielen Sektionen, es gibt mit Sierning, Sierninghofen-Neuzeug, Pichlern und Hilbern gleich vier Freiwillige Feuerwehren, die zwei Musikkapellen Sierning und Hilbern sind sehr aktiv, die Bürgergarde Sierning, der Gemischte Chor Sierning, der Chor Cantate, der Chor St. Stephanus und als der älteste seit 1852 durchgehend bestehende Verein Siernings die Liedertafel Sierninghofen, tragen wesentlich zum gesellschaftlichen und kulturellen Leben in der Marktgemeinde Sierning bei. Zwei Volks- und zwei Hauptschulen neben der Landesmusikschule sorgen für das nötige Rüstzeug der Sierninger Jugend.


 

Die Pfarren in Sierning

Die Pfarre Sierning ist die älteste Pfarre in unserer Gegend. Die Kirche wurde bereits 975 urkundlich erwähnt und gehörte bis 1798 zum Bistum Passau. Mit der Erwähnung in der Stifterurkunde des Stiftes Kremsmünster 777 durch Herzog Tassilo wurde Sierning, damals noch als "Sirnicha" bezeichnet, zum Leben erweckt. Als sogenannte "Urpfarre" entließ Sierning im Laufe der Geschichte nicht weniger als 28 Tochterpfarren in die Selbständigkeit, darunter fast alle Nachbarpfarreien, alle Steyrer Pfarren und die Pfarren im Steyr- und Ennstal bis nach Losenstein. Ein wunderschöner Pfarrhof, der über Sierning als zweites kleines "Pfarrschlössl" thront, steht unseren Pfarrherrn zur Verfügung.

Sierning hat dazu noch eine Evangelische Pfarrgemeinschaft mit eigener Kirche. Auch der Ortsteil Neuzeug ist als Pfarre selbständig und betreut neben der Pfarrkirche St. Berthold noch die kleine Lourdeskirche.


 

Das Renaissanceschloss Sierning

Das Sierninger Schloß in seiner heutigen Gestalt geht auf die Zeit um 1600 zurück. Der zweiflügelige Renaissancebau mit beeindruckendem Arkadenhof diente ursprünglich als Pfarr- und Wirtschaftshof des Hochstiftes Passau. Die Herrschaft der Ritter von Kast bewohnte das Schloß als Sommersitz. Jetzt beherbergt das Schloss hauptsächlich die Landesmusikschule. Die Bürgerkorpsmusik, die Bürgergarde und der Gemischte Chor Sierning haben hier ihren Vereinssitz.
Vielleicht werden auch einmal Trauungen im Schloss á la Schloss Orth angeboten werden können, wenn es nach dem Wunsch der Gemeinde und der Bevölkerung geht. Dafür müsste man aber noch Ersatz für die dann benötigten Räumlichkeiten finden.
Nach der Revitalisierung des Schlosshofes und der Installation modernster Infrastrukturen ist es nun möglich, jegliche Veranstaltung durchzuführen. Auch der 1. Sommermarkt des Kunsthandwerks fand hier eine angenehme Veranstaltungskulisse.


 
 
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